Art of Music Studio

Syrinx Call – Wind in the Woods Produktion

Ein interessantes Projekt hat im Februar 2015 begonnen und ist soeben zu Ende gegangen. Nachdem Volker Kuinke (der auf diversen ELOY-Alben als Flötist zu hören ist) auf den letzten beiden Alben von Isgaard mitgewirkt hat, entstand irgenwann die Idee, ein Album rund um sein Instrument – die Blockflöte – zu kreieren. Blockflöte, ernsthaft? Das sind doch die Tröten, mit denen junge Schüler auf Schulkonzerten viele schiefe und schrille Töne produzieren! Ja, genau, das sind diese Instrumente. Wer allerdings mal eine teure, mit Liebe und Fachwissen hergestellte Blockflöte, gespielt von einem Meister des Faches, gehört hat, wird sich nur noch dunkel an die oben beschriebenen akustischen Qualen erinnern. Erst recht, wenn der Wunsch besteht, das Instrument in einem ungewohnten Kontext erscheinen zu lassen. Art-Rock war ein Schlagwort (was bei mir natürlich auf offene Ohren traf). Weltmusik, Mittelalter, Klassik….ok, ich hatte verstanden. Eigentlich ging es um das, was ich am liebsten tue: Ohne Genre-Bindung interessante Musik um eine zentrale Figur (Blockflöte in allen Größen) herum zu kreieren. Herausgekommen sind 12 Stücke (und ein hidden Track) mit vielen Gastmusikern (u.a. Isgaard), die ein Feuerwerk an Melodien und Klangspektren abfeuern; unter anderem auch ein Song, der eine Hommage an eine der wichtigsten Bands der Musikgeschichte ist (sowohl textliche als auch klangliche Zitate verraten Genaueres).
Während der Produktion wurde ich mit einigen neuen Herausforderungen konfrontiert. Angefangen bei der doch deutlich von körperlicher Bewegung geprägten Spielweise von Volker, was bei einer Stereo-Mikrofonierung (plus 1 Mono-Mikrofon) zu hörbaren Bewegungen im Raum führt, bis hin zur extremen Dynamik der Instrumente (vor allem Sopranino), die nicht einfach nur durch Kompression zu bändigen war.
Nach der Abmischung waren wir mit den Ergebnissen so zufrieden, dass das Mastering ein nicht ganz leichter Prozess war. Die Aufgabenstellung lautete: Grundsound und Dynamik bewahren und trotzdem das Klangbild etwas verdichten und verbreitern. Inzwischen ist die Mission erfüllt und im Spätherbst kommt das Album auf den Markt.

Von Sopranino bis Bassflöte

Volker Kuinkes Flöten

Mixdown des kommenden Tramper AIO – Albums beendet

Eine klare Fokussierung auf Andre (Gesang/Gitarre/Percussion) und Ida (Violine) war gefragt und das ist ohne Zweifel gelungen. Außerdem sind viele schöne Overdubs in die Songs eingeflossen, so dass ein abwechslungsreiches Album entstanden ist.

Album-Produktion Tramper AIO

Nachdem die Aufnahmen alle im Kasten sind, sitzen wir inzwischen am Mix. Die Herausfordeung besteht darin, einerseits ein fettes Klangbild zu schaffen, andererseits einen ganz klaren Fokus auf Andre (Gitarre/Gesang) und Ida (Violine) zu legen, denn das Projekt ist ein DUO. Die ersten vier Stücke sind jetzt gemischt und der Balanceakt gelingt.

Sylvan im Art of Music Studio – das 10.Album

Ich freue mich, dass Sylvan für die Aufnahmen zum 10.Album bei mir im Studio sind. Das erste Album habe ich, wenn ich mich recht erinnere 1998 für die Band gemischt.

Drumrecording für das neue Sylvan Album

Drumrecording für das neue Sylvan Album

Sebastian Harnack (Sylvan`s Bassist)

Sebastian Harnack (Sylvan`s Bassist)

Jonathan Beck beim Einspielen

Jonathan Beck beim Einspielen

Ein paar Rezensionen zum neuen Isgaard-Album NAKED

Ein paar Rezensionen zum neuen Isgaard-Album NAKED:

http://www.musikansich.de/review.php?id=14226

http://insight-worldmusic.blogspot.de/2014/04/cd-isgaard-naked.html?q=isgaard

http://www.der-hoerspiegel.de/portal/index.php?option=com_content&view=article&catid=23%3Apop&id=5819%3ANaked-&Itemid=41

New Isgaard Album NAKED out now

Das neue Isgaard-Album NAKED ist ab sofort im Handel und über www.isgaard.com erhältlich.
Hier ein kleines Medley als Hörprobe:

ISGAARD – NAKED – SAMPLE

Video zur ersten Single-Auskopplung „Bright Side“ aus Isgaards neuem Album „Naked (VÖ: 20/3/14)

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Mixdown des neuen Isgaard-Albums

Nachdem die Aufnahmen im Dezember bis auf eine kleine Ausnahme (Flöten) abgeschlossen war, bin ich nun seit dem 4.1.14 am Mischen. Die letzten Isgaard-Alben sind (nicht nur soundmäßig) immer wieder sehr gelobt worden und natürlich möchte ich dieses Mal noch „einen drauf setzen“. Ich gehe wie immer sehr akribisch an die Sache ran, habe mir in der Nachbearbeitung der Vocals viel Zeit gelassen und viel Wert auf eine organische Balance hinsichtlich von Atmern etc. gelegt. Im Mixdown kommt im Vocal-Chanel immer wieder der Avalon VT737 zum Einsatz, dessen unaufdringliche Höhen und Mitten ich sehr schätze. Auch bei der Percussion und beim Schlagzeug habe ich ein paar interessante Sachen mit Kompression gemacht. Speziell beim Schlagzeug habe ich mit einer etwas unkonventionellen Position der Ambience-Mikros eine tolle Ausgangsbasis für eine Vielzahl an lebendigen Sounds. Ein weiterer Fokus liegt auf der Abgrenzung verschiedener Raum-/und Halleffekte voneinander. Für die kürzeren Räume kommen hauptsächlich die beiden Kanäle meines TC M-5000 zum Einsatz, für mittlere und lange Hall-Effekte das Lexicon L-300, Drums und Percussion werden von einem Lexicon PCM-70 und einem Yamaha Rev-5 „behallt“. Delays und Modulationseffekte kommen von diversen Geräten.
Außerdem liegt mir das Panning (vor allem der häufig eigesetzten „Junk-Percussion“ – ich habe wieder auf allen möglichen Metall-Teilen, Flaschen, Dosen etc. getrommelt oder über ein e-Pad entsprechende Samples gespielt) am Herzen, um Räume und Transparenz zu schaffen.
Beim Mischen komprimiere ich die Summe nur recht wenig (Multiband), auch um beim Mastern ausreichend Spielraum für Dynamik zu haben.
Alles in allem habe ich wieder eine Menge Spaß an der Sache.

Die Fee und die vier Elemente – Videoeindrücke

Das Feuer

DieErde

Die Fee

Das Wasser

Die Luft

Maintenance

Ein bisschen Pflege muss sein.

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